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Meine Gefühle fühlen

Arthur Innere Freiheit Leave a Comment

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Besonders Männer entfremden sich in unserer Gesellschaft häufig von ihren Gefühlen.  Das verbreitete Bild des starken Mannes ist kalt und emotionslos – dabei wird Emotionslosigkeit mit männlicher Stärke verwechselt.

Doch das Verdrängen der eigenen Gefühle kann nicht nur zu inneren Blockaden, sondern auch zu einer Orientierungslosigkeit im eigenen Leben führen.

Männer, begegnet wieder euren Gefühlen!

Das Spüren der eigenen Gefühle bringt dich in einen engeren Kontakt mit deinem Körper und deiner Lebendigkeit. Es fördert deine Vitalität und spendet dir Energie.

Dagegen rauben verdrängte Gefühle die Energie – Menschen die den Kontakt zu den eigenen Gefühlen scheuen, sind häufig müde, lustlos und antriebslos.

Das Spüren der eigenen Gefühle ist nicht nur eine Quelle für Frische und Vitalität, es ist auch eine Orientierung. Denn es steigert die Sensitivität für vorherrschende Stimmungen – für die eigenen und die anderer Menschen. Stimmungen sind ein wertvolles Feedback: Es ist eine Rückmeldung deines Körpers, z.B. auf Situationen oder Entscheidungen.  Auf Grundlage dieses Feedbacks wird es dir u.a. möglich, deine rationalen Entscheidungen zu überprüfen und zu unterstützen. Eine Orientierungshilfe, die du, einmal für dich entdeckt, ganz bestimmt nicht mehr missen möchtest.

Deine Gefühle bringen dich vor allem auch in Kontakt mit dem, was du wirklich willst. Das bedeutet nicht, dass jedes Gefühl eine tiefe Wahrheit über deinen Willen in sich trägt, falsch interpretiert können Gefühle dich durchaus auch in die Irre führen. Manchmal bedarf ein wenig Übung, um die Botschaften der Gefühle zu lesen und zu empfangen.  Der Kontakt mit ihnen ist hierfür jedoch die erste Voraussetzung.

Nicht umsonst heißt es im Volksmund, Gefühle seien die „Sprache der Seele“. Ihre Botschaften sind voller wertvoller Hinweise im Bezug auf deine Wünsche und dein inneres Erleben.

Genau wie jede andere Sprache, will auch diese Sprache gelernt werden. Eine sehr gute Übung hierfür ist das bejahende Hineinspüren.

Wann immer also ein Gefühl auftritt, dann spüre bejahend hinein ohne es gedanklich zu bewerten oder zu interpretieren. Ganz gleich ob das Gefühl angenehm oder unangenehm ist, werte es nicht und spüre es einfach. Schaue es annehmend an, mehr ist nicht nötig. Dir wird schon bald auffallen, dass sich seine Botschaft so manches Mal ohne weiteres Zutun offenbart. Beobachten und Hineinspüren, mehr ist nicht notwendig.

Solltest du noch nicht so geübt darin sein, deine Gefühle zu erfassen oder zu spüren, dann kannst du einmal mit Folgendem beginnen: Lenke einfach deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper, z.B. auf deine Brust oder deinen Bauch, und verweile ein wenig darauf. Dann, nach ein paar Minuten, gehe dazu über auch den Raum zu spüren, der sich darin befindet. Schon bald wirst du sehen, dass sich dahinter ganz viele Gefühle verbergen.

Dieses Hineinspüren gibt deinen Gefühlen die Möglichkeit, um wieder frei zu fließen und sich zu entfalten. Du wirst schon bald bemerken, wie belebend es ist: Eine neue, lebendige Frische wartet auf dich!

 

 

(Bild von Tarah Dawdy )

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