verweigert

Sei selbstbewusst!

Phil Innere Freiheit Leave a Comment

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Die Gesellschaft ist eine geteilte Realität. Sie ist wie ein Verzeichnis, auf das alle zugreifen können, für dessen Inhalt jedoch nur einige Wenige verantwortlich sind.
Geteilte Realität schafft Sicherheit. Alles Fremde macht Angst.
Wenn du eines Tages auf Menschen triffst, die an deiner Tür klingeln, und dir etwas Verrücktes erzählen über Engel, und über das Ende der Welt, oder über Jesus, der dich rettet, weil er Gutes vom Bösen trennt, dann kannst du über geteilte Realität sprechen.
Wenn sich zwei „Verrückte“ begegnen und sich ein und das Selbe versichern, dann fühlen sie sich im Recht und in Sicherheit. Sie teilen sich ihre Realität.
Wenn dir hingegen danach ist, alleine im Park nackt zu tanzen, oder dich in die Wiese zu legen und Gottes Stimme zu lauschen, und du erzählst es jemandem, oder jemand beobachtet dich, dessen Realität du nicht teilst, dann wird man dich vermutlich einsperren, dir Medikation verabreichen und Dich vermutlich nur dann wieder entlassen, wenn du wieder in den geteilten Realitätsrahmen paßt.
Verrücktheit ist Definitionssache, und immer vom gesellschaftlichen Kontext abhängig.
Jede Gesellschaft ist von dem gemeinsamen Merkmal geprägt, daß du dich genauso verhältst wie alle Anderen, daß du genauso denkst, wie alle Anderen, daß du reagierst und nicht agierst. Reaktiv zu sein ist Seelentod.
Schau dir Jesus mal genauer an. War er konform? Hat er sich angepaßt, als die Pharisäer ihre Schriften mit aller Macht verteidigten, weil Ihnen Angst und Bange war, ihre Machtposition zu verlieren? Nein. Er war selbstbewußt, und er hat akzeptiert. Er hat akzeptiert, daß er für seine Erkenntnis auch in den Tod gehen wird, verhöhnt wird, ausgelacht wird, körperlich mißbraucht wird.
Die Gesellschaft feiert Ostern und Jesu Wiedergeburt, und ich wette mit Dir, sie haben keine Ahnung was sie da eigentlich genau feiern, weil sie nur etwas Nachkauen, was sie aus der geteilten Realität unkritisch und ungefiltert übernehmen um sich im Grunde sicher und angenommen zu fühlen.
Die Menschen möchten sich am liebsten in einer Menge aufhalten, in die sie hineinpassen.
Sobald du dich anders verhältst, werden alle mißtrauisch. Man kannte dich bis jetzt, und nun ist etwas anders. Und das macht ihnen Angst. Man hat dich gekannt, als du dich selbst nicht akzeptieren konntest, und nun sehen sie, wie du dich von diesem Schwachsinn losreißt, weil du mutig geworden bist, weil du für dich einstehst, weil du frei sein willst in deiner Wahrnehmung.
In dieser Gesellschaft gehört es zum guten Umgang Andere zu verurteilen. Niemand akzeptiert den Anderen wirklich so, wie er ist. Und wenn du nein sagst, wenn du nicht mehr für diesen Humbug zur Verfügung stehst, hast du die Verbindung zu dieser unechten geteilten Realität getrennt.
Und die Gesellschaft kann es nicht ertragen, daß jemand aus ihrem Rahmen fällt, weil das Muster der geteilten Realität dadurch schwindet, und das erzeugt Angst.
Die Große Zahl der Menschen in einem gesellschaftlichen Kontext verschafft dem einzelnen innerhalb der Gesellschaft Genugtuung. So viele Menschen können doch nicht irren sagen sie.
Und dann kommst du daher und kehrst Ihnen den Rücken.
Und wenn du das tust, bist du alleine, und dann kann es dir passieren, daß dich starke Zweifel plagen. Aber Zweifel an deiner vollzogenen Entscheidung sind nur das Echo von etwas, was bereits hinter dir liegt.
Du hast bereits bewiesen, daß du selbstbewußt bist, weil sonst wärst du zu diesem Schritt ja gar nicht fähig.
Du hättest weiterhin an der geteilten Realität genuckelt, wie das Baby an der Flasche und alles wäre für dich in bester Sicherheit.
Es ist egal, wenn die ganze Welt gegen dich ist. Es ist wichtig, daß du für deine unumstößliche Einzigartigkeit einstehst.
Du schaust nicht auf Zahlen, und auf immer wieder widerlegbare Studien, du schaust nur auf Dich und auf deine Erfahrung, deine Gefühle, deine Präsenz, deine Verbundenheit und deine Liebe.
Du hast dein wahres Wesen kennengelernt, und bist frei und mutig für dein gesamtes Wesen einzustehen und nein zu sagen.
Und damit gibst du den Anderen die Gelegenheit das Selbe zu tun, ohne sie zu bedrängen, weil sonst würdest du eine neue geteilte Realität manifestieren.
Das ist Selbstbewußtsein. Das ist wahre Größe.

Ich wünsche mir, daß du selbstbewußt bist.Phil
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