stressig

Wach endlich auf, und mache das , was du liebst!

Phil Innere Freiheit, Veränderungen & Herausforderungen Leave a Comment

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Du sagst, es ist gut, was du tust.
Du sagst du brauchst diesen Job. Du sagst dieser Job sichert dir die Möglichkeit zweimal im Jahr in Urlaub zu fahren, er macht es dir möglich, einen großen Plasma Fernseher kaufen zu können, damit du Abend für Abend nicht denken mußt, dich nicht mit dir selbst beschäftigen mußt, gezwungen wirst, diese Werbung , diese Nachrichten , diese Botschaften, die eine Meinung bilden, unkritisch übernehmen zu müssen, weil du sie in deinen eigenen vier Wänden konsumierst, wo es deiner Meinung nach keinen Grund geben kann, kritisch zu sein.
Du bist offen wie ein Scheunentor.

Du sitzt den ganzen Tag vor einem Bildschirm und kommunizierst mit einer toten Maschine, und du kommst nach Hause und tust genau das Selbe.

Es gefällt dir und es gefällt dir nicht.
Du kannst bequem sein.

Querdenken ist anstrengend, aber du kannst nicht wirklich zufrieden sein, das nehme ich dir nicht ab.
Du denkst Gedanken Anderer, die du für deine eigenen hältst.
Du sagst jemand muß schließlich im Burgerking arbeiten, Straßen kehren, Buchhaltung führen, Verkäufe tätigen, Geld verdienen, leisten.

Ich kaufe dir das nicht ab.
Ich kaufe dir das nicht ab, daß du keinen Traum hast, für den es sich zu leben lohnt.
Ich kaufe dir diesen Gedanken nicht ab, daß die Gesellschaft so sein muß, wie sie ist, und daß es gut ist, wie es ist.
Wir beide wissen, daß du etwas kannst, von etwas träumst, eine Idee hast, wie du Andere bereichern könntest, aber du bist bequem. Du lenkst dich ab. Du limitierst dich , machst dich klein und lügst dich selbst an.

Und tief in deinem Inneren kocht es, und es entsteht latenter, unterschwellig Frust, den du betäubst, den du betäuben mußt, damit du klar kommst. Damit du morgen wieder mit einer toten Maschine kommunizieren kannst, die mit einem toten Netzwerk verbunden ist, das Tag für Tag Geld vermehrt.

Ich sage dir, daß der Mensch flexibel ist, kreativ und grundsätzlich schöpferisch in allen Facetten, die man sich nur vorstellen kann.
Schau dich um und bemerke, was all die Menschen global für Fähigkeiten und Kompetenzen Tag für Tag unter Beweis stellen.
Wir brauchen keine Fastfood Restaurants, und Menschen die meinen, sie können nur dort und sonst nirgends arbeiten.
Kein Mensch muß sich generell mit einem bescheidenen und einem bescheiden bezahltem Job zufrieden geben, und sich in sein Schicksal ergeben, welches es nicht gibt.
Was wir brauchen sind Menschen, die in der Lage sind, diese Form der Gesellschaft zu hinterfragen und umzustrukturieren, damit jeder Mensch gemäß seiner Fähigkeiten und Talenten seinen individuellen, einzigartigen und vom Herzen kommenden Beitrag leisten kann, sich verwirklichen kann, sich austauschen kann, und damit in Resonanz mit allen Anderen gehen kann, die genauso in der Pflicht sind aufzuwachen wie du.

Du lebst in Mustern, die du von Anderen hast, und diese Muster ergeben das große Ganze, was wir Gesellschaft nennen.
Und wenn du ehrlich bist, ist die Gesellschaft im Moment einer Maschine gleich, anstatt ein buntes, liebevolles Potpourri zu sein, welches es nur dann sein könnte, wenn Du endlich aufwachst.

Dir wird vorgegaukelt, daß es das höchste der Welt ist, völlig von dir selbst abgelenkt, als einer von vielen in Großraumbüros zu sitzen, und deinen Beitrag zu leisten, der dich aber innerlich Tag für Tag grauer und grauer macht, bis du leblos, einem Zombie ähnlich, abdankst.
Natürlich ist das Gefühl gebraucht zu werden angenehm, aber du brauchst das alles nicht, du bist bereits das Beste was es gibt.
Nur wurdest du von klein auf in etwas hineinkonditioniert, was dich mit Anderen auf eine Art verbindet, bei der es langfristig nur Verlierer geben kann.
Du wurdest zu einer Zahl, du wurdest benotet und für schlecht oder gut befunden ganz nach der Laune derer, die sich mächtig fühlen müssen um ihren eigenen leblosen Film zu rechtfertigen, oder zu verdrängen, und die auch nicht wirklich glücklich sind, und dies auch bejahen würden, wenn sie ehrlich wären. Und auch sie erfüllen Vorgaben, die Andere definieren, auch sie können nicht anders.

Und dann wirst du irgendwann genau so, und erzählst deinen Kindern, daß ohne Fleiß kein Preis existiert, daß es wichtig ist zur Schule zu gehen, um irgendwann etwas zu können, was sie dazu befähigt mit einer toten Maschine zu kommunizieren, in einem Netzwerk, das Geld vermehrt.
„Sie müssen lernen , damit sie es(?) zu etwas(?) bringen“, erzählst du Ihnen und begreifst nicht, daß es keinen vollkommenen Lerneffekt gibt, wenn der Spaß fehlt, wenn die Seele nicht lachen kann, wenn Wertschätzung und Würdigung verloren gegangen ist.
Und wenn sie es zu etwas gebracht haben, was bekommen sie zur Belohnung?
Sie können, genauso wie du es jetzt tust, nach Hause gehen, und sich zwischen Björn und Franjo Regalen wohl fühlen.

Sie bekommen diesen Breitbild Fernseher, dieses iphone Tablett, diese Gucci Tasche und den Audi auf Pump. Und sie lernen dieses Loch in der Seele zu füllen, diesen traurigen , leblosen Schatten , den wir Leben nennen und dies Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr.

Du kannst diesen Zustand eigentlich eine Falle nennen. Diese 40Stunden Wochen, die sich in etwas materielles manifestieren, was du vor Erschöpfung und Eintönigkeit ja sowieso nicht mehr wirklich bemerkst, wenn es länger dauert. Aber du mußt ehrlich sein und das, was Du Tag für Tag lebst, einmal kritisch hinterfragen.
Wenn Kreativität und Leidenschaft stirbt, wird es grau auf dieser Welt.

Schau dir die Kinder an – sie sind bereits kreativ, sie sind bereits leidenschaftlich und echt. Keiner mußte es Ihnen beibringen , keiner mußte ihnen sagen wie das geht. Sie sind so und bleiben es, außer du sorgst dafür.

Werde wie sie, erinnere dich daran als du noch klein warst, als es erlaubt war zu träumen!
Und dann wache auf, und mache das, was du liebst!

Wach endlich auf!Phil
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